Berliner Mieter wollen nicht aus ihrem Kiez raus
Da wir am Anafang einige Probleme mit unserem derzeitigen Vermieter hatten (später dazu bestimmt mehr), sind wir dann gleich mal in den Berliner Mieterverein eingeteretn. Und von denen bekommen wir monatlich eine Art Mitgliedszeitung. Folgendes steht in der Juni-Ausgabe:
“Jeder zweite, der im Westteil der Stadt wohnt, gibt an nicht in den Osten ziehen zu wollen. Umgekehrt sieht es ganz ähnlich aus: 48 % der im Osten Lebenden kann sich nicht vorstellen, in einem West-Berliner Stadtteil zu wohnen”
Dagegen: “20 Prozent der Befragten sagen, sie hätten kein Problem damit von West nach Ost zu ziehen oder umgekehrt.”
Wehmutstropfen: “Diese Zahlen müssen allerdings vor dem Hintergrund gesehen werden, dass sich die meisten Berliner in ihrem eigenen Kiez wohl fühlen.”
(Quelle: MieterMagazin des Berliner Mietervereins)
Wenn ich mir da meinen eigenen Freundeskreis anschaue, kann ich das bestätigen. Die meisten mögen ihren Kiez und wollen auch (trotz hoher Mieten) nicht umziehen. Obwohl ich eher nicht Ost-West als Grund sehe, sondern, dass man sich eben wohlfühlt und auch der Freundeskreis meist im gleichen oder zumindest in den angrenzenden Stadtteilen wohnen.
Habt ihr bereits in Ost und West gewohnt?
Ich persönlich habe in Berlin bisher nur in Friedrichshain gewohnt, könnte mir aber auch gut Kreuzberg vorstellen. In den Westen/ Süden/ Norden zieht es mich eher weniger, da ich es zu Arbeit/ Freunden zu weit hätte. Und außerdem fühle ich mich hier wohl…

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